6. Juni 2009

CD-REVIEW: Simple Minds – Graffiti Soul

Still alive (and kicking)

Simple Minds - Graffiti SoulIhren Riesenhit “Don’t You (Forget About Me) von 1985 hat noch jeder im Ohr, auch ihr Durchbruchsalbum “Once Upon A Time” aus demselben Jahr ist vielen Musikfans ein Begriff. Allerdings geht es fast etwas unter, dass die Simple Minds auch heute noch sehr ansprechende Musik machen.

Das 2005er-Album “Black & White 050505” brachte bereits die ein oder andere Pop-Perle hervor. Der neueste Wurf der Schotten, “Graffiti Soul”, knüpft nahtlos daran an.

Fast wirkt es, als sei die Zeit stehengeblieben, wenn die Simple Minds auf ihrem immerhin schon 15. Studioalbum loslegen. Jim Kerrs unverwechselbare Stimme, dazu verspielte Gitarren mit einem Hang zum Hymnischen – auch im Jahr 2009 funktioniert diese Mischung noch sehr gut.

Mit dem düsteren “Moscow Underground”, der entschlossenen Single “Rockets” und dem eingängigen “Stars Will Lead The Way” ist vor allem der Einstieg in das Album sehr gelungen.

Nur acht Songs umfasst “Graffiti Soul”. Dafür haben die Simple Minds aber noch zwei Bonustracks zu bieten. Einer davon ist ihre ganz eigene Version von Neil Youngs “Rockin’ In The Free World”.

Wer schon immer auf den Sound der Simple Minds stand, wird auch an “Graffiti Soul” seine Freude haben. Wer mit den glattgebügelten Rocksongs schon früher nichts anfangen konnte, sollte auch von “Graffiti Soul” die Finger lassen.

Trackliste:

01. Moscow Underground
02. Rockets
03. Stars Will Lead The Way
04. Light Travels
05. Kiss and Fly
06. Graffiti Soul
07. Blood Type O
08. This Is It
09. Shadows and Light (Bonus Track)
10. Rockin’ In The Free World (Bonus Track)

Label: The Universal Music Record Label
VÖ: 22.05.2009
Format: CD
Bewertung: 5/6
www.simpleminds.com

(Im Original erschienen bei triggerfish.de am 06. Juni 2009.)

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