16. November 2016

REVIEW: Kristofer Aström – Göteborg String Session

Kristofer Aström

Streichzart

Kristofer Aström veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Studioalben. „Göteborg String Session“ sorgt nun für ein Novum: Es stülpt seinen Songs ein ungewöhnliches, aber wunderschönes Gewand über.

Wie der Albumname schon sagt, hat sich Kristofer Aström die Unterstützung eines Orchesters geholt. Und sich genau die richtigen Songs für diesen speziellen Anlass ausgesucht. Denn Tracks wie „Fallen“ (vom starken „Rainaway Town“-Album), „Twentyseven“ oder „Queen Of Sorrow“ bekommen durch die neue Instrumentierung noch mehr Tiefe.

Highlight ist schließlich „All Lover’s Hell“, der bislang größte Hit des Schweden. Der Song ist nun schon 15 Jahre alt, aber die Streicher fangen die schöne Schwere, die er schon immer ausgestrahlt hat, perfekt ein.

Die Aufnahmen zu diesem Live-Album stammen übrigens bereits aus dem März 2013. Schauplatz des Auftritts war seinerzeit das Konzerthaus in Göteborg.

Einen Wermutstropfen gibt es dann aber doch: LP und Download-Version (nein, es gibt keine CD) von „Göteborg String Session“ sind nur rund 50 Minuten lang. Nur die DVD, die es mit der auf 400 Stück limierten Vinyl im Paket gibt, hat die originale Konzertlänge von 90 Minuten zu bieten – Aström ist darauf sowohl solo als auch mit den Musikern zu sehen. Es hätte also auch genug Material für ein Doppel-Album gegeben.

Albuminfos Kristofer Aström – Göteborg String Session

Kristofer Aström - Göteborg String SessionKünstler: Kristofer Aström
Albumname: Göteborg String Session
VÖ: 18.11.2016
Label: Startracks
kristoferastrom.com

 

Fotos: Kristoffer Hedberg und Promo

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