31. Oktober 2018

FRAGEBOGEN: Alice Rose

In der Rubrik „Fragebogen“ beantworten Künstler insgesamt 15 Fragen rund um das Thema Musik. Zudem erhalten sie eine weitere Aufgabe: Ein musikbezogenes Foto aufnehmen oder mit einem Bleistift etwas malen oder schreiben. Dieses Mal mit Alice Rose.

Alice Rose

Erste CD: Out of Rosenheim, Bagdad Cafe soundtrack

Erstes Konzert: Das erste Konzert, für das ich mir selbst ein Ticket gekauft habe, war Björk mit “Vespertine”, das war in der Kölner Philharmonie. Ein wundervolles Erlebnis und Konzert für mich, die ich vorher noch nie ihre Show mit einem Orchester und einem Chor gesehen hatte.

Früheste Kindheitserinnerung, die etwas mit Musik zu tun hat: Auf einem Eierschneider in der Küche meines Großvaters spielen. Ich war heimlich auf den Küchentisch geklettert und habe daran gespielt. Ich denke alle Kinder spielen heimlich kleine Instrumente. Es hatte etwas Magisches.

Aktueller Lieblingssong: Inge Bremnes, Ka Du Håpa På – so schön und tiefgründig. Toller Indie-Sound. Ich mag es, dass er auf Norwegisch singt.

Peinlichster Lieblingssong: “I Will Always Love You” von Dolly Parton. Obwohl, wenn ich darüber nachdenke, glaube ich nicht, dass er peinlich ist. Dolly ist eine großartige Songwriterin und eine tolle Sängerin, aber andere Menschen finden es womöglich peinlich oder komisch.

Eigener Lieblingssong: Ich liebe sie alle… Es ist, als müsse man sich zwischen seinen Kindern entscheiden, welches man am liebsten mag, das ist unmöglich. Aber aktuell spiele ich gerne “Calm Charm” oder “Berlin Is For Dreamers” bleibt mir auch oft im Kopf hängen, dann kann ich gar nicht aufhören es zu singen. Und ich glaube, dass die Menschen sich mit diesen Songs sehr gut verbinden können.

Lieblingssongtext: Das ist wirklich hart. Ich mag viele Lyrics, aber wenn ich mir einen aussuchen muss: Joanna Newsome, This Side Of The Blue

Bestes Konzert: Björk, Vespertine, also auch das erste Konzert, für das ich mir je ein Ticket gekauft habe.

Schlechtestes Konzert: Das habe ich vergessen. Zum Glück bin ich kein Fan davon, in der Vergangenheit zu leben. Ich erinnere mich lieber an die schönen Konzerte.

Bestes eigenes Konzert: Ich hatte so viele schöne Konzerte, ich kann auch hier nicht sagen, dass eines besser war als das andere. Ein etwas ungewöhnliches Konzert hatte ich in Amsterdam, “Silent Concerts” auf der Straße im Jahr 2015 – ich habe dort für ein kleines Publikum von drei oder vier Leuten gespielt. Sie hatten Kopfhörer auf. Es war toll, die Menschen dort zu treffen, wo sie sind, nämlich auf der Straße, und ihren Tag mit Musik zu verändern.

Vinyl, CD oder mp3? Vinyl für einen speziellen, bedächtigen Moment und ein wirkliches Hörerlebnis. mp3s sind in jeder anderen täglichen Situation praktisch, ob beim Joggen oder Spazierengehen und weil sie auf deinem Phone oder dem Computer sind.

Download oder Stream? Ich mag Downloads und höre sehr selten Stream, aber mein Leben ist auch so voller Musik, dass ich oft auch meine eigene Musik höre, während ich sie mache. Oder eben die Musik, die ich bei mir habe, auf LP oder dem Computer. Ich höre auch gerne Radio.

Clubkonzert oder Festival? Ich mag Festivals, weil man die Chance hat, wirklich in der Musik und in einem Prozess zu sein mit Freunden, neuen Leute, neuen Eindrücken, einfach entdecken. Und es macht richtig Spaß! Als Performer ist es toll, ein neues Festival-Publikum zu haben.

Drei Songs, die auf meinem Mixtape nicht fehlen dürfen:

Blackwater (danny tenaglia mix) Octave One feat. Ann Saunders
Jimmy Cliff, The Harder They Come
Venus in Furs, Velvet Underground

Welches Album ich auf keinen Fall mit auf eine einsame Insel nehme: Helene Fischer, Atemlos durch die Nacht. Oder jeder andere Schlager.

Alice Rose

 

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