FRAGEBOGEN: I Want Poetry

In der Rubrik „Fragebogen“ beantworten Künstler insgesamt 15 Fragen rund um das Thema Musik. Zudem erhalten sie eine weitere Aufgabe: Ein musikbezogenes Foto aufnehmen oder mit einem Bleistift etwas malen oder schreiben. Dieses Mal mit dem Duo I Want Poetry.

I Want Poetry

Erste CD: 

Tine: Radiohead – Ok Computer

Till: Queen – A Kind of Magic. Das Album war damals schon fast so alt wie ich selber, aber ich war schon lange vor meinem ersten Discman großer Queen-Fan und da war das keine Frage.

Erstes Konzert: 

Tine: Guano Apes, Proud like a God Tour. Ich war 16 und es war laut und intensiv.

Till: Als Kind war ich häufig mit meinen Eltern auf Konzerten oder Open Airs. Mein erstes Konzertticket gekauft habe ich für The Hooters – was eine großartige Band!

Früheste Kindheitserinnerung, die etwas mit Musik zu tun hat: 

Tine: Die angestaubte Schallplattensammlung meiner Eltern entdecken

Till: Die Lagerfeuer-Sessions mit meinem Vater

Aktueller Lieblingssong: 

Tine: Non Believer von London Grammar

Till: To My Bones von Wallis Bird

Peinlichster Lieblingssong: 

Tine: Roxette – How do you do

Till: Keep the Faith von Bon Jovi

Eigener Lieblingssong: 

Till: Growing Pains von unserem neuen Album “Human Touch”. Hören kann man ihn ab Herbst bei unseren Liveauftritten,  Anfang 2020 kommt das Album.

Tine: Adrenaline

Lieblingssongzeile: 

Tine: “I don’t understand about diamonds/And why men buy them/What’s so impressive about a diamond/Except the mining” (Fiona Apple)

Till: “Oh lover! I’ve got plenty / so why do I feel like I’ve got nothing?” (Wallis Bird)

Bestes Konzert: 

Tine: Feist, in der Scheune in Dresden, 2005. Die Tickets hatte ich vom Bassist meiner damaligen Band geschenkt bekommen. Feist war noch ein Geheimtipp – ich war hin und weg.

Till: Helgi Jonsson beim Reeperbahnfestival 2017. Irgendwann mitten in der tiefsten Nacht in einer Kirche. Die Offenheit und Ehrlichkeit, mit der er seine Songs gespielt und gesungen hat – das war einzigartig und hat mich ganz tief berührt.

Schlechtestes Konzert: 

Tine: Ich glaube, mein eigenes erstes mit 15. Ich war viel zu aufgeregt …

Till: Muss ich verdrängt haben.

Bestes eigenes Konzert: 

Tine: Vor zwei Jahren haben wir bei einem kleinen Festival gespielt und plötzlich kam ein gewaltiger Wolkenbruch – der einzige Unterstand war die Bühne! Da haben wir die Leute zu uns geholt, dicht gedrängt standen dann alle im Trockenen, und wir haben gemeinsam unseren Song “King and Queen” gesungen. Als der Song zu Ende war, hatte auch der Regen aufgehört – das werde ich nie vergessen.

Till:  Jedes. Ernsthaft, klar – es gibt Auftritte, die irgendwie groß sind, tolle Festivalbühnen oder so, aber wir lieben es einfach, unsere Songs live zu spielen, und bei über 200 Konzerten waren bislang nur schöne dabei.

Vinyl, CD oder mp3? 

Tine: Hauptsache Musik 🙂

Till: Vinyl und Streaming zu Hause, mp3 unterwegs.

Download oder Stream? 

Tine: Streaming ist praktisch, ein bisschen vermisse ich aber auch die Zeit, als ich aus der Stadtbibliothek beutelweise CDs nach Hause getragen habe und wie kleine Schätze nach und nach entdeckt habe.

Till: Stream.

Clubkonzert oder Festival? 

Tine: Clubs im Winter, Festivals im Sommer

Till: Beides.

Drei Songs, die auf meinem Mixtape nicht fehlen dürfen:

Tine: Lorde – Writer in the Dark, Joni Mitchell – River, Dredg – Catch without arms

Till: Bohemian Rhapsody, Firestarter, To My Bones (s.o.). 😀

Welches Album ich auf keinen Fall mit auf eine einsame Insel nehme: 

Till: Queen – “Queen II”. Ich liebe dieses Album, und das schon so lange, dass ich es hören kann, ohne es dabei zu haben.

Tine: In Kat Frankies Album “Pocketknife” würde ich mich völlig verlieren – und die Insel wahrscheinlich nie wieder verlassen.

I Want Poetry

 

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Fotos: Sandra Ludewig und I Want Poetry

 

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