ALBUM-REVIEW: Maximo Park – As Long As We Keep Moving

Maximo Park geben mit einer Live-Session einen schönen Überblick über ihre bisherige Karriere. Außerdem ist „As Long As We Keep Moving“ auch das Abschiedsalbum von Keyboarder Lukas Wooller.

Maximo Park

Die englische Band hat sich insgesamt zehn Songs aus ihren sechs Alben vorgenommen und in den Vada-Studios live eingespielt. Das ist zwar nicht so ausdrucksstark wie ein Konzert mit jubelnden Zuschauern, aber einige Stücke sind dennoch sehr stark geworden.

Dazu gehört der Einstieg mit dem koketten Powersong „Get High (No I Don’t)“ vom neuesten Album „Risk To Exist“. Auch der frühe Hit „Girls Who Play Guitars“ mit herrlich schrammeligem Live-Sound ist einer der Highlights.

Das gilt allerdings nicht für alle Songs, manche reihen sich eher unspektakulär in „As Long As We Keep Moving“ ein. Das macht das Live-Album, das übrigens als CD, auf Vinyl und auch auf DVD erscheint, zu einer netten Ergänzung für die Fans, aber mehr dann eben auch nicht.

Wobei – ein bisschen mehr steckt schon noch dahinter. Allerdings nicht musikalisch, sondern persönlich: Es ist das letzte Werk von Maximo Park mit Lukas Wooller. Der Keyboarder hat kürzlich seinen Ausstieg aus der Band verkündet, weil er nach Australien ausgewandert ist – im Januar gab es ein letztes gemeinsames Konzert in Leeds.

Da passt dann auch der letzte Song des Albums, das melancholische „Books From Boxes“, das ohnehin in jeder Version großartig ist. Und die Band hat ihr Gründungsmitglied damit würdevoll verabschiedet.

 

Albuminfos Maximo Park – As Long As We Keep Moving

Maximo Park - As Long As We Keep MovingKünstler: Maximo Park
Albumname: As Long As We Keep Moving
VÖ: 01.03.2019
Label: Cooking Vinyl
maximopark.com

 

Fotos: Steve Gullick und Promo