ALBUM-REVIEW: In My Days – Dream Out Loud

Frischer Indie-Rock aus Magdeburg: Das Trio In My Days veröffentlicht sein Debüt-Album, ist aber alles andere als neu im Musikgeschäft.

In My Days

Denn bereits 2012 hatten die drei Musiker mit der Single „This Is Love“ den Titeltrack zur Sendung X Factor beigesteuert, es folgten EPs in den Jahren 2013 und 2015. Nun treten sie erstmals auch in Albumlänge in Erscheinung.

Und an ihrem hymnischen Indie-Rock bleibt man sofort fasziniert kleben. Dafür sorgt auch der wuchtige Opener „Get Over It“. Anschließend sind die drei Freunde Dennis Zwickert, Charly Schröder und Tino Finke häufig sehr melodisch und schwärmend unterwegs. Manchmal verbreiten sie dabei sogar Euphorie mit Zeilen wie „Let’s shoot the stars from the sky“ („In Your Chest“).

Mit dabei ist auch immer ein Schuss Melancholie, die sich dann zum ersten Mal bei „All Before It Starts“ so richtig Bahn bricht. Eine Ballade mit Klavierunterstützung und viel Drama, die einen sofort mitfühlen lässt.

Zum Schluss streifen sich In My Days überraschend noch ein clubtaugliches Gewand über, indem sie ihren starken Pop-Song „Invisible“ in einer Remix-Version ein zweites Mal auf „Dream Out Loud“ mogeln. Der wirkt dann ein wenig fremd, aber der positive Gesamteindruck überwiegt dennoch sehr eindeutig.

 

Albuminfos In My Days – Dream Out Loud

In My Days - Dream Out LoudKünstler: In My Days
Albumname: Dream Out Loud
VÖ: 25.05.2018
Label: frogrock records
inmydays.com

 

Fotos: Daniel Halangk und Promo