SCHNELLDURCHLAUF (77): James Blunt, VIL, Maybe Canada

In der losen Rubrik „Schnelldurchlauf“ werden aktuelle Alben unter die Lupe genommen und in einigen Sätzen rezensiert. Dieses Mal mit dem twitternden Schmusesänger James Blunt, dem dänischen Projekt VIL und Maybe Canada aus Schweden.

James Blunt - The AfterloveKünstler: James Blunt
Albumname: The Afterlove
VÖ: 24.03.2017

James Blunt, das ist für die meisten der Schmusesänger mit dem lustigen Twitter-Account. Zumindest die Single „Love Me Better“ führt Musik und Humor mal ein bisschen zusammen, „Bartender“ ist anschließend ein respektables Trinklied. Dann verliert sich das Album „The Afterlove“ allerdings in bluntschen Belanglosigkeiten zwischen Schmuse- und Disko-Pop. Nur „Courtney’s Song“ kann hintenraus noch überzeugen. Der selbstironische Twitter-Künstler gefällt uns dann doch irgendwie besser.

 

VIL - Mens Vi Falder StilleKünstler: VIL
Albumname: Mens Vi Falder Stille
VÖ: 24.03.2017

Hinter dem Projekt VIL stecken Maria Bay Bechmann und Julius Rothlaender. Die beiden singen auf Dänisch, das Album „Mens Vi Falder Stille“ ist in Dänemark und Island entstanden. Die Musik ist entschleunigt, der Wunsch nach „Unsichtbarkeit und Ruhe“ steht im Vordergrund. Eine spannende Idee, die VIL in 45 starken Minuten umsetzen.

 

Maybe Canada - Ruined HeartsKünstler: Maybe Canada
Albumname: Ruined Hearts
VÖ: 24.03.2017

Maybe Canada kommt, wer hätte das ahnen können, aus Schweden. Magnus Hansson erzählt auf „Ruined Hearts“ neun Geschichten zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Das ist mal sehr schwer und traurig wie auf dem Opener „Now & Then“ und mal etwas aufgeweckter wie bei „Heaven’s Got A Situation“. Im gleichnamigen Song wiederholt Hansson dann gleich 25 Mal die Phrase „It’s Alright“. Dann sollten wir ihm das auf jeden Fall auch glauben.

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