SCHNELLDURCHLAUF (132): Marius Tilly, Ash Gray, Beechwood

In der losen Rubrik „Schnelldurchlauf“ werden aktuelle Alben unter die Lupe genommen und in einigen Sätzen rezensiert. Dieses Mal mit dem Ruhrgebiets-Blues von Marius Tilly, Country-Pop von Ash Gray und den polizeibekannten Beechwood.

 

Marius Tilly - Words From The WildernessKünstler: Marius Tilly
Albumname: Words From The Wilderness
VÖ: 26.01.2018

Ein Crossover von Blues, Punk, Soul und Psychedelic Rock aus dem Ruhrgebiet – klingt ungewöhnlich. Schnauzer und Hut gehören genauso zu Marius Tilly wie der etwas rumpelige Rocksound, den er auf seinem dritten Album „Words From The Wilderness“ zelebriert. „Sold Out“ bleibt hängen, „War“ und sein krachiger Refrain ist der Höhepunkt des Werks. Erstaunlich: der sehr ruhige Ausklang mit „Traveling Boy“.

 

Ash Gray - ChickenwireKünstler: Ash Gray
Albumname: Chickenwire
VÖ: 26.01.2018

Songwriter Ash Gray pendelt zwischen Sheffield in England und Austin in den USA. Auf sein zweites Solo-Album packt er Eindrücke und Musiker von beiden Orten und kreiert damit eine schöne Mischung. Sein Country-Pop ist zwar nicht allzu innovativ, hat aber schöne Momente wie das erzählerische „Josephine Clark“, das spannende „Firefly“ und den verspielten Ausklang mit „It Might Get Loud“. Highlight ist jedoch der durchaus lustige Titelsong „Chickenwire“. Ein gelungenes Album.

 

Beechwood - Songs From The Land Of NodKünstler: Beechwood
Albumname: Songs From The Land Of Nod
VÖ: 26.01.2018

Beechwood geben damit an, eine polizeibekannte Band zu sein, wurden sie doch schon das ein oder andere Mal verhaftet. Diesen Punk tragen sie auch auf ihr Album „Songs From The Land Of Nod“, das jedoch auch Indie-Rock-Einschläge („Heroin Honey“) hat. „This Time Around“ klingt so rockig-bedrohlich, dass man spätestens dann weiß, dass man sich mit diesen Kerlen besser nicht anlegen sollte. Ein kraftvolles und abwechslungsreiches Werk.

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