FRAGEBOGEN: Mala Oreen

In der Rubrik „Fragebogen“ beantworten Künstler*innen insgesamt 15 Fragen rund um das Thema Musik. Zudem erhalten sie eine weitere Aufgabe: Ein musikbezogenes Foto aufnehmen oder mit einem Bleistift etwas malen oder schreiben. Dieses Mal mit Mala Oreen.

Mala Oreen

Erste CD: Habe ich als Weihnachtsgeschenk von meinen Eltern erhalten. Eine klassische CD von Mozart, ein Violinkonzert. Gleichzeitig wurde ein Familien-CD-Player angeschafft.

Erstes Konzert: Im Bauch meiner Mama – immer wenn mein Papa Klavier gespielt hat, begann ich im Bauch zu tanzen.

Früheste Kindheitserinnerung, die etwas mit Musik zu tun hat: ähm – nicht ganz einfach… vielleicht mein Papa der in der Kirche Orgel gespielt hat. Oder meine Mama die Flöte spielt und singt.

Aktueller Lieblingssong: Hab wohl hunderte… aber den, den ich in diesen Tagen mehrmals gehört habe ist YOU ARE HERE von The Wailin‘ Jennys

Peinlichster Lieblingssong: hui, vielleicht eher herzig als peinlich: BRIGHT EYES von Art Garfunkel. Das war auf der Kuschelrock Compilation damals in meinen schon fast Vor-Teeny-Jahren. Selbstverständlich war ich dann auch in jemanden verliebt mit bright eyes.

Eigener Lieblingssong: … jeder Song zu seiner Zeit… Doch RAGGED QUEEN ist wohl einer meiner Herzens-Songs, weil er irgendwie so persönlich ist, und diesen Glauben an die innere Stärke, an die innere Unversehrtheit ausdrückt.

Lieblingssongzeile: Spontan kommt mir in den Sinn „You smell like moonlight and early morning rain“ (von Alison Krauss interpretiert). Das ist ein Song den ich ja schon viele Jahre kenne, aber irgendwie ist diese Zeile grad im Kopf hängengeblieben.

Bestes Konzert: Mir gefallen Konzerte im kleineren Rahmen besonders gut. Als ich in Austin Texas weilte, um an meinem Album AWAKE zu arbeiten, besuchte ich häufig das Konzertlokal „Cactus Café“. In diese Zeit fiel die Plattentaufe von Carrie Elkin mit ihrem Album „The Penny Collector“. Ich war ziemlich beeindruckt von ihrem Konzert und auch ihrem Album, und daraufhin entschied ich mich mit demselben Produzenten (Neilson Hubbard) zu arbeiten.

Schlechtestes Konzert: Das verdränge ich gerade erfolgreich.

Bestes eigenes Konzert: in Deutschland an einem Bluegrass-Festival mit meiner damaligen Celtic-Americana-Band „Mala & FyrMoon“… oder ein Solo-Auftritt im Konzerthaus Schüür in Luzern, oder… hm, gibt’s das denn überhaupt?

Vinyl, CD oder mp3? Im Moment klar CD, wobei ich Vinyl wieder neu am entdecken bin.

Download oder Stream? Wenn ein Download die bessere Soundqualität aufweist als ein Stream, dann bevorzuge ich den Download. Und da muss man auch nicht immer Online sein um Musik zu hören. Was beim Streaming ja nicht immer möglich ist.

Clubkonzert oder Festival? Egal, Hauptsache, das Publikum ist präsent und wirklich dabei. Vielleicht ist dies beim einem Clubkonzert einfacher.

Drei Songs, die auf meinem Mixtape nicht fehlen dürfen: Je voeux (Zaz), Luminous Places (Patty Griffin), A Crooked Road (Darrell Scott), Dreamer (Ana Egge)… oh das sind ja schon vier!

Welches Album ich auf keinen Fall mit auf eine einsame Insel nehme: „Lonely Runs Both Ways“ von Alison Krauss & Union Station. Nicht weil es ein schlechtes Album wäre – im Gegenteil, ich finde es sehr stark. Aber wie der Name es schon erwähnt… ich will mich ja nicht noch einsamer fühlen 😉

Mala Oreen

 

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Fotos: Andrea Ebener und Mala Oreen

 

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