Alphaville, Whitney, Turin Brakes (Review-Schnelldurchlauf)

In der losen Rubrik „Schnelldurchlauf“ werden aktuelle Alben unter die Lupe genommen und in einigen Sätzen rezensiert. Dieses Mal mit Alphaville plus Orchester, den schlurfenden Whitney und den bittersüßen Turin Brakes.

 

Alphaville - Eternally YoursKünstler: Alphaville
Albumname: Eternally Yours
VÖ: 23.09.2022

Alphaville haben ihre größten Hits gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg neu aufgenommen. Das funktioniert sehr gut und gibt Tracks wie „Forever Young“, „Big In Japan“ oder „Sounds Like A Melody“ knapp 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung neue Dimensionen. Im Kern sind es 17 Stücke, die man gut durchhören kann. Einige Songs bekommen aber gleich mehrere Versionen, was das Album auf über zwei Stunden anwachsen lässt.

 

Whitney - SparkKünstler: Whitney
Albumname: Spark
VÖ: 16.09.2022

Whitney begannen die Arbeit am neuen Album, als sie im ersten Corona-Lockdown gemeinsam in Portland saßen. Auch wenn das ein Beziehungsende feiernde „Real Love“ als Leadsingle durchaus etwas hatte, schlurft „Spark“ die meiste Zeit doch eher vor sich hin. Generell fehlt dem ganzen Album ein bisschen der Druck.

 

Turin Brakes - Wide-Eyed NowhereKünstler: Turin Brakes
Albumname: Wide-Eyed Nowhere
VÖ: 16.09.2022

Mit „Invisible Storm“ konnten die Turin Brakes 2018 nicht überzeugen. Jetzt nehmen sie mit „Wide-Eyed Nowhere“ einen neuen Anlauf. Die Songs sind allesamt vor der Corona-Pandemie entstanden und trotzdem bittersüß. Es dominiert die Ruhe, auch der neue Longplayer ist wieder arm an Höhepunkten und kommt über den Status der Hintergrundmusik zu selten hinaus.

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