ALBUM-REVIEW: Black Honey – s/t

Da kommt eine neue britische Band auf uns zu: Black Honey veröffentlichen ihr Debüt-Album – und das ist sehr aufregend.

Black Honey

Drei Jahre haben sie an ihrem selbstbetitelten Werk gearbeitet und es liebevoll ihr eigenes „Frankensteins Monster“ getauft.

Und tatsächlich ist es gerade der erste Eindruck, der den Zuhörer fesselt und fasziniert. „I Only Hurt The Ones I Love“ ist der Opener des Albums, der, hörbar von Garbage beeinflusst, selbstbewusst losbrettert. „Cry for me, baby, I only hurt the ones I love“ – boom, und bitte. Man weiß jedenfalls sofort, woran man bei Black Honey ist.

Bei „Midnight“ wird Tequila getrunken und ordentlich abgetanzt, „What Happened To You“ ist dreckig und aufreizend, „Bad Romance“ herrlich verrucht. Man hat quasi immer das Gefühl, dass die Band irgendwas im Schilde führt.

Während die punkige Attitüde immer da ist, geht dem Werk gegen Ende etwas die Luft aus. Die Kracher vom Album-Anfang sucht man jedenfalls vergeblich, auch wenn die Stücke keineswegs enttäuschen. Aber man kann die Song-Anordnung schon als durchaus clever bezeichnen.

Während „Just Calling“ ein paar Dance-Anklänge hat, stellt das Quartett um Frontfrau Izzy B Phillips beim letzten Track fest: „I was only wasting your time“ – und das stimmt aber mal so gar nicht. Für solche spannenden neuen Bands haben wir jedenfalls immer Zeit.

 

Albuminfos Black Honey – s/t

Black Honey - s/tKünstler: Black Honey
Albumname: Black Honey
VÖ: 21.09.2018
Label: Foxfive Records
facebook.com/BlackHoneyUK

 

Fotos: Harriet Brown und Promo

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