SCHNELLDURCHLAUF (295): Liam Gallagher, Owen, Hinds

In der losen Rubrik „Schnelldurchlauf“ werden aktuelle Alben unter die Lupe genommen und in einigen Sätzen rezensiert. Dieses Mal mit Liam Gallagher unplugged, zerbrechlichem Sound von Owen und Girlie-Attitüde von Hinds.

 

Liam Gallagher - MTV UnpluggedKünstler: Liam Gallagher
Albumname: MTV Unplugged
VÖ: 12.06.2020

Eine Dreiviertelstunde Liam Gallagher live und unplugged – was soll schiefgehen? Die Antwort ist denkbar einfach: nichts. Der Mitschnitt aus Hull aus dem vergangenen Jahr bietet sowohl Solo- als auch Oasis-Material, das Publikum lässt sich von der normalerweise intimen Atmosphäre eines „MTV Unplugged“ nicht davon abhalten, mitzugrölen und die obligatorischen „Liam! Liam!“-Sprechchöre anzustimmen. Das ikonische Ende mit „Champagne Supernova“ passt entsprechend perfekt ins Bild.

 

Owen - The AvalancheKünstler: Owen
Albumname: The Avalanche
VÖ: 19.06.2020

Ein bisschen summertime sadness gefällig? Dann kommt „The Avalanche“ von Mike Kinsella und seinem Solo-Projekt Owen genau richtig. In seinem traurigen Singer/Songwriter-Sound tummeln sich Akustikgitarre, Streicher und sogar eine Spieluhr, vor allem „Dead For Days“ geht ans Herz. Ein Album voller wunderschön zerbrechlicher Momente.

 

Hinds - The Prettiest CurseKünstler: Hinds
Albumname: The Prettiest Curse
VÖ: 05.06.2020

„The Prettiest Curse“ ist das dritte Album der spanischen Band Hinds, wegen Corona mussten wir zwei Monate länger als geplant auf das neue Werk warten. Es besteht aus herrlich rotziger Popmusik, die Madrileninnen verfallen zwischenzeitlich gar in ihre Muttersprache. „Just Like Kids“ ist, dem Namen entsprechend, sehr kindisch geraten. Ansonsten ist es vor allem die Girlie-Attitüde, die bei „The Prettiest Curse“ besonders auffällt – den Vergleich zu den Spice Girls macht der Pressetext deshalb sicherheitshalber direkt selbst.

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